Vereinssatzung Bolingo NRW e.V.

Inhaltsverzeichnis

  • §1 Name
  • §2 Vereinszweck
  • §3 Gemeinnützigkeit
  • §4 Geschäftsjahr
  • §5 Begründung Mitgliedschaft
  • §6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
  • §7 Mitgliedsbeiträge
  • §8 Beendigung der Mitgliedschaft
  • §9 Organe und rechtliche Vertretung
  • §10 Mitgliederversammlung
  • §11 Aufgaben der Mitgliederversammlung
  • §12 Vorstand
  • §13 Aufgaben des Vorstandes
  • §14 Kassenprüfung
  • §15 Auflösung
  • §16 Inkrafttreten

 

Präambel:

Wir, die Lingalaphonen bzw. Lingala Sprechenden aus der Republik Angola, der DR Kongo, der Republik Kongo-Brazzaville u. a. haben uns zusammengeschlossen in dem Verein BOLINGO“

Wir sind überzeugt, dass uns nur eine unpolitische und ideologiefreie Organisation helfen kann, unsere zahlreichen Schwierigkeiten wie Integration, Sprachproblematik oder Fremdenfeindlichkeit zu überwinden. Die Vereinsgründung soll dazu beitragen, unsere zwischenmenschlichen Beziehungen während unseres gemeinsamen Aufenthaltes in Düsseldorf und Umgebung zu verbessern, zu verfestigen und zu vertiefen und Lösungswege für die Probleme unserer Gruppe aufzuzeigen.

Jedes Amt in unserem Verein ist Frauen und Männer gleichermaßen zugänglich. In der Satzung ist auf eine geschlechtsbezogene Sprachform verzichtet worden, hierdurch wird jedoch weder eine geschlechtsspezifische Einschränkung noch Diskriminierung vorgenommen.

 

  • §1 Name

(1)       Der am 30.10.2010 in Düsseldorf gegründete Verein führt den Namen „BOLINGO NRW.“

(2)       Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Düsseldorf einzutragen. Nach seiner Eintragung führt er den Namenzusatz „e.V.“

 

  • §2 Vereinszweck

(1)       Der Verein mit Sitz in Düsseldorf verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele und Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der bgabenordnung

in der jeweils gültigen Fassung.

(2)       Der Zweck des Vereins ist die Stärkung

(a)       der internationalen Gesinnung,

(b)       der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur,

(c)       des Völkerverständigungsgedankens zwischen unseren Heimatländern und der Bundesrepublik Deutschland sowie

(d)       der menschlichen Begegnungen im Interesse der Integration.

(3)       Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

(a)       die Repräsentation und Vertretung seiner Mitglieder gegenüber öffentlichen und nichtöffentlichen Stellen,

(b)       Beratung und Unterstützung in sozialen und familiären Angelegenheiten, z.B. im pädagogischen Bereich sowie in Geburts- und Sterbefällen,

(c)       die Zurverfügungstellung eines Dolmetscher bei alltäglich auftretenden Behördenangelegenheiten,

(d)       die Durchführung von deutschen Sprachkursen, Seminaren und Workshops und

(e)       die Vermittlung traditioneller und kultureller Gebräuche an nachfolgende Generationen.

 

  • §3 Gemeinnützigkeit

(1)       Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

(2)       Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral.

(3)       Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus den Mitteln des Vereins.

(4)       Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind,
oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

  • §4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Ein Rumpfgeschäftsjahr schließt mit dem Kalenderjahr ab.

 

  • §5 Begründung der Mitgliedschaft

(1)       Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die die mit dem Vereinszweck verbundenen Ziele anerkennt und zu dessen Förderung beitragen will.

(2)       Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen, an den Vorstand zu adressierenden Antrag voraus. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter

erforderlich.

(4)       Die Mitgliedschaft wird begründet durch einen Beschluss des Vorstandes, für den die Mehrheit der Stimmen seiner Mitglieder erforderlich ist. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem

auf die Beschlussfassung folgenden Monat. Die Mitgliedschaft wird in schriftlicher Form bestätigt.

(5)       Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages muss nicht begründet werden.

(6)       Über die Mitglieder wird ein Verzeichnis geführt.

 

  • §6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1)       Die Mitglieder sind verpflichtet, die Belange und Interessen des Vereins nach außen zu vertreten, sein Ansehen zu wahren, den Vorstand in der Erfüllung seiner Aufgaben zu

unterstützen und dazu beizutragen, dass die ergangenen Beschlüsse durchgeführt werden.

(2)      Die Mitglieder haben im Rahmen des Vereinszwecks Anspruch auf ideelle Unterstützung.

 

  • §7 Mitgliedsbeiträge

(1)      Die Höhe der Mitgliedsbeiträge, etwaiger Sonderbeiträge und der Aufnahmegebühr werden von der Mitgliederversammlung beschlossen.

(2)      Der Vorstand kann in begründeten Fällen Mitgliedsbeiträge, Sonderbeiträge und Aufnahmegebühren ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

 

  • §8 Beendigung der Mitgliedschaft

(1)      Die Mitgliedschaft erlischt durch

  • Kündigung,
  • Ausschluss,
  • Tod,
  • Erlöschen der Rechtsfähigkeit der juristischen Person oder
  • Auflösung des Vereins.

(2)  Eine Kündigung seitens des Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Sie kann nur zum Ende eines Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer

Kündigungsfrist von vier Wochen erklärt werden.

(3)  Eine Kündigung seitens des Vereins ist nur zulässig, wenn ein Mitglied seine Pflichten aus der Mitgliedschaft über einen längeren Zeitraum nicht erfüllt. Vor der beabsichtigten

Kündigung hat das Mitglied Anspruch auf rechtliches Gehör. Die Kündigung wird durch den Vorstand auf der Grundlage eines Beschlusses ausgesprochen, für den eine Mehrheit von

zwei Dritteln der Mitglieder des Vorstandes erforderlich ist.

(3) Mit der Beendigung einer Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis,

insbesondere ausstehende Beitragsplichten sind zu erfüllen. Vereinseigene Gegenstände sind herauszugeben; der Vorstand kann eine wertmäßige Abgeltung zulassen.

(4) Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keinen Anspruch auf Zahlung des Wertes eines Anteils des Vereinsvermögens.

 

  • §9 Organe und rechtliche Vertretung

(1)       Organe des Vereins sind

(a)       die Mitgliederversammlung und

(b)       der Vorstand.

(2)       Der Verein wird rechtswirksam durch zwei Mitglieder des Vorstands gemeinschaftlich vertreten, von denen eines der Vorstandsvorsitzende oder ein Stellvertreter sein muss.

(3)       Die Organe des Vereins können zur Durchführung bestimmter Aufgaben einzelnen Mitgliedern des Vereins besondere Vollmachten erteilen.

 

  • §10 Mitgliederversammlung

(1)       Alle Mitglieder sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.

(2)       Über die Zulassung von Gästen entscheidet der Versammlungsleiter.

(3)       Mitgliederversammlungen werden auf Beschluss des Vorstandes durch den Vorsitzenden oder einen Stellvertreter mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der

Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einberufung folgenden Tag.

(4)       Die Einberufung erfolgt nach Bedarf, mindestens zwei Mal im Jahr.

(5)       Eine Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens 20 % der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen.

(6)       Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder einem Stellvertreter oder bei deren Verhinderung von einem von der Mitgliederversammlung gewählten Mitglied geleitet.

(7)       Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen worden ist.

(8)       Beschlüsse der Mitgliederversammlung:

(a)       Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, sofern diese Satzung nicht etwas anderes bestimmt. Auf Antrag muss geheim abgestimmt

werden.

(b)       Beschlüsse zu Mitgliedschaften, zu Vermögensverfügungen oder zur Änderung der Satzung bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

Im Falle einer beabsichtigten Satzungsänderung sind der Tagesordnung eine Synopse und eine Begründung beizufügen.

(9)       Über die Mitgliederversammlungen ist jeweils ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

  • §11 Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1)       Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie entscheidet in allen Angelegenheiten des Vereins.

(2)       Die Mitgliederversammlung kann Beschlussfassungen an den Vorstand oder an eine Dienstgruppe delegieren; ausgenommen davon sind

(a)       die Wahl der Mitglieder des Vorstandes

(b)       die Wahl bzw. Abwahl des Kassenverwalters und ggf. seines Stellvertreters sowie die jährliche Wahl von mindestens zwei Kassenprüfern,

(c)       die Entgegennahme von Jahresberichten,

(d)       Beschlüsse über den Haushaltsplan, die Jahresrechnung und die Entlastung des Kassenverwalters,

(e)       die Entlastung des Vorstandes,

(f)        die Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrags,

(g)       die Wahl bzw. Abwahl der Vorstandsmitglieder,

(h)       die Beschlussfassung über Änderungen der Satzung,

(i)        die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

 

  • §12 Vorstand

(1)  Der Vorstand besteht aus:                                                                                                                                                                                                                                                                                                dem Vorstandsvorsitzenden

dem Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden                                                                                                                                                                                                                                                                      dem Kassenverwalter                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     dem Kassenverwalter und                                                                                                                                                                                                                                                                                                    dem Schriftführer

(2)       Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei (2) Jahren gewählt. Nicht Anwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Wahl

schriftlich erklärt haben. Ein Vorstandsmitglied kann mehrere Ämter gleichzeitig ausüben.

(3)       Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

(4)       Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, muss innerhalb einer Frist von vier(4) Wochen eine Vorstandsversammlung einberufen werden. Dort entscheidet dieser, ob für

die verbleibende Amtsperiode eine Nachwahl stattfindet und bestimmt ggf. einen Nachfolger.

(5)       Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden mit einer Frist von sieben (7) Tagen einberufen. Er ist verpflichtet, den Vorstand einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert

oder wenn es von der Mehrheit der Vorstandsmitglieder verlangt wird.

(6)       Der Vorsitzende oder ein Stellvertreter leitet die Sitzungen des Vorstandes.

(7)       Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder gefasst.

(8)       Über die Vorstandssitzungen ist jeweils ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

  • §13 Aufgaben des Vorstandes
  • Der Vorstand fördert das Leben und die Arbeit des Vereins durch Planung, Koordination und Verwaltung. Er führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus und gibt Rechenschaft über seine Arbeit. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören insbesondere

(a)       die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung und die Aufstellung der Tagesordnung,

(b)       der Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,

(c)       die Verwaltung des Vereinsvermögens

(d)       die Aufstellung des jährlichen Haushaltsplans, dessen Durchführung und die Vorlage der Jahresrechnung,

(e)       die Führung des Mitgliederverzeichnisses.

(f)        die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung durch zwei Vorstandsmitglieder, von denen einer der Vorsitzende oder stellvertretende Vorsitzende sein muss.

 

  • §14 Kassenprüfung

(1)       Die Kasse des Vereins wird jährlich von den von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfern geprüft.

(2)       Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Kassenführung die Entlastung des Kassenverwalters.

 

  • §15 Auflösung

(1)       Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen besonderen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

(2)       Voraussetzung für die Einberufung einer solchen Versammlung ist

(a)       ein mit einer Mehrheit von mindestens drei Viertel seiner Mitglieder gefasster Beschluss des Vorstandes oder

(b)       ein schriftlich begründetes Verlangen von mindestens einem Drittel der Mitglieder des Vereins.

(3)       Für die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von mindestens zwei Drittel der Mitglieder des Vereins erforderlich.

(4)       Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Düsseldorf, Luisenstr. 51,                 im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland „K.d.ö.R.“, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

(5)       Im Falle der Auflösung des Vereins bestimmt die Mitgliederversammlung Liquidatoren.

 

  • §16 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt ab sofort in Kraft.

 

Düsseldorf, den 01.02.2014

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